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So kannst du dich trösten

Manchmal passieren Dinge, die weh tun. Nicht körperlich, sondern im Innern. Dann hilft eine tröstliche Umarmung. Aber nicht immer ist jemand da, den du darum bitten kannst.

Bis du jemanden gefunden hast, der dich tröstet, kannst du dir zuerstmal selbst helfen. Eine Trost-Umarmung mit Kuscheldecke hilft dir.


Es tut sehr gut, das von Zeit zu Zeit zu machen. Mit einer liebevollen Selbst-Umarmung spendest du dir Trost bei Traurigkeit, unterstützt dich bei Nachdenklichkeit, erfüllst du dir deinen Wunsch nach Geborgenheit.


So kannst du die Geborgenheits-Umarmung machen:

Nimm dir dafür Zeit. Am schönsten ist es, wenn es kein Zeitlimit gibt und du erspüren kannst, wann du genug hast. Wenn das nicht geht, ist eine Viertelstunde die Zeit, die sinnvoll ist.

Du brauchst außer der Zeit einen ungestörten Raum und eine weiche Decke, die sich angenehm anfühlt. Dazu ein Kuscheltier und eine gemütliche Sitzgelegenheit. Wenn du kein Kuscheltier hast, geht auch ein Kissen – etwas Weiches, das du im Arm halten kannst.

Vielleicht willst du dabei auch Musik hören? Dann sorge dafür, dass eine geeignete Lieblingsplaylist oder Lieblings-CD bereit ist.

Sorge dafür, dass du ungestört bist – mache die Türen zu, stelle Telefon und Handy aus, hänge ein „Nicht stören“-Schild an die Tür … was immer für dich passt.

Wenn du ein Zeitlimit hast, stell dir einen Zeitanzeiger in Sichtweite. Du bist wahrscheinlich entspannter, wenn du immer wieder bequem – ohne dich bewegen zu müssen - nachschauen kannst, wie viel Zeit dir noch übrig bleibt.

Dann kuschle dich in die Decke ein. „Sich einmummeln“ hat meine Mutter dazu gesagt.

Ich finde immer noch, dass das genau so gemütlich und kuschelig klingt, wie ich mich dabei fühlen will! Halte dabei das Kuscheltier oder Kissen im Arm und lasse dich auch von der Musik liebevoll einhüllen.

Fühle die Wärme, die die Decke dir gibt und nimm genau wahr, wie sie dich umfasst … weich und schmiegsam gibt sie dir einen kuscheligen Mini-Raum. Genieße das Eingehüllt-Sein, erfreue dich an der Weichheit der Decke und an der Zeit, die du dir für dich und deine Geborgenheit nimmst. So fühlst du, dass du dich selbst liebst.


Du kannst dabei auch langsam atmen und ein bisschen tiefer als sonst. Lasse das Atmen einfach und weich bleiben, ohne Anstrengung. Es soll dir Freude bereiten.

Lasse zu, dass deine Muskeln sich nach und nach entspannen, dass dein Körper weich wird. Entspanne auch deine Kiefermuskeln und die Muskeln um deine Augen herum – im Kopfbereich sammeln sich dieSpannungen gerne an. Dort kannst du auch die Ent-Spannung deutlich wahrnehmen.

Spüre, wie deine Hände an deinem Körper liegen und wie ihre Wärme allmählich in deinen Körper einfließt. Genieße das Zusammensein mit dir selbst.

Ganz egal, was vorher war und was danach sein wird – diese Zeit gehört dir und deiner Liebe mit dir. In dieser Zeit ist alles in Ordnung, alles gut. Aus dieser Zeit, aus dieser Umarmung schöpfst du Kraft und Lebensfreude.


Ich wünsche dir eine liebevolle Umarmungs-Zeit mit dir selbst!


Amira




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