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4 Tipps für einen gesündere Beziehung mit deinen Gefühlen

Gefühle und Emotionen sind Teil des Mensch seins. Wenn wir uns mit unseren Gefühlen und Emotionen anfreunden und diese gesund ausdrücken können, kann dies uns helfen im Gleichgewicht und in unserer Mitte und Kraft zu sein. Hier ein paar Tipps, wie du mit deinen Gefühlen und Emotionen umgehen kannst. Diese dienen als Inspirationen. Vertraue auch auf deinen eigenen inneren Impulsen. Mit der Zeit wirst du merken, wie du einen gefüllten Werkzeugkasten hast, wo du die verschiedensten Werkzeuge findest, die dich in deinem Leben unterstützen können. 1.Sei ehrlich (zu dir selbst) Meiner Meinung nach, ist Ehrlichkeit das A und O. Zu aller erst mit dir selbst. Wie fühlst du dich jetzt gerade? Kannst du diese Frage ganz ehrlich für dich beantworten, oder versuchst du dir selbst etwas vor zu machen? Du musst es auch mit niemandem teilen, wenn du nicht möchtest. Zuerst darfst einfach du mit dir im klaren sein, was sich in deinem Innen Leben gerade abspielt. Danach, wenn du möchtest und dich sicher fühlst, kannst du dies mit jemandem teilen. Wenn wir nicht ehrlich mit uns sind, wie können wir dann den Gefühlen, die gerade Raum, Zuwendung und Aufmerksamkeit brauchen, damit beschenken? Das geht schlicht und einfach nicht. Du kannst einfach mal anfangen und dich regelmässig fragen: „Wie fühle ich mich jetzt gerade?“ 2. Baue eine Beziehung mit deinen Gefühlen und Emotionen Wusstest du, dass du mit deinen Gefühlen kommunizieren kannst? Ich persönlich glaube daran, dass unsere Gefühle ein Geschenk sind. Sie kommunizieren uns zum Beispiel, was unsere Bedürfnisse sind, wo unsere Grenzen stehen, wann unsere Grenzen überschritten werden, was uns einzigartig macht oder wann wir nicht mehr in unserer Mitte sind. Kurz gesagt, sie machen das Leben farbiger, wenn wir ihnen diese Chance geben. Du kannst mit deinen Gefühlen eine bewusste Beziehung aufbauen. Dies wird dir im Leben sicherlich helfen. Wie bei jeder Beziehung jedoch, braucht dies einen nährenden, fürsorglichen und respektvollen Boden. Du kannst dir folgende Fragen stellen:

  • Wie interagierst du mit deiner besten Freundin?

  • Was schätzt du an deiner besten Freundin / was schätzt sie and dir?

  • Kannst du das auch mit deinen Gefühlen?

  • Kannst du deine Gefühle (und dementsprechend auch dich) voll und ganz akzeptieren wie sie sich in deinem Leben gerade zeigen?

  • Wann fühlst du dich glücklich / traurig /wütend und wieso?

  • Was möchte dieses Gefühl gerade kommunizieren?

  • Wie bewertest du dieses Gefühl?

  • Welche Gefühle findest du eher unangenehm und möchtest sie am liebsten gar nicht spüren?

  • Wann fühlst du dich überwältigt von deiner Gefühlswelt?

  • Kannst du dankbar für deine Gefühlswelt sein?

3. Bewegung und Ausdruck Gefühle möchten durch Emotionen bewegt und ausgedrückt werden. Dies ist wichtig, damit sie nicht in deinem Körper stecken bleiben und anstauen.

  • Sport und allgemeine körperliche Aktivitäten sind super, um die Energie bewegen zu lassen.

  • Wenn du wütend bist, versuche mal in ein Kissen oder Boxsack zu schlagen und alles raus lassen (‘alle dampf unselah.‘).

  • Du darfst alles, es raus schreien, stampfen, rollen, lachen, tanzen, boxen, weinen und was dir sonst noch in den Sinn kommt. (Wie drücken sich Babies aus?)

  • Finde was zu dir und im Moment passt. Am Anfang kann das ein bisschen komisch sein, deshalb ist es wichtig, dass du dir einen sicheren Raum schaffst.

4. Sicherer Raum und klare Kommunikation Vor allem wenn du deinen Gefühlen und Emotionen einen Raum gibst, dass sie ausgedrückt werden dürfen, ist äusserst wichtig folgende Dinge zu beachten.

  • Schaffe dir einen sicheren Raum. Was braust du, damit du dich wohl fühlst einfach mal den Dampf raus zu lassen?

  • Kommunikation ist sehr wichtig. Du musst nicht gerade kommunizieren, wie es dir gerade geht, wenn du nicht möchtest. Ich lade dich allerdings ein zu kommunizieren, wann du einen Raum brauchst, damit du einfach mal den Dampf raus lassen darfst ohne Angst zu haben zu viel zu sein. Am besten kommunizierst du das bevor eine Gefühlswelle kommt, oft kann man nicht mehr ganz klar und differenziert kommunizieren, wenn man gerade die Gefühlswelle reitet.

  • Wichtig zu wissen ist, dass wenn du deinen Gefühlen einen Ausdruck gibst, ist dies nicht gegen eine Person gerichtet. Falls eine Person bei dir gerade ein Gefühl von Wut oder Trauer auslöst, dann darfst du dies spüren, ohne dass du diese Person gerade angreifst oder nicht mehr magst.

Gefühle sind wie Wellen, sie kommen und gehen. Wenn wir mit dieser Bewegung tanzen lernen, kann unser Leben geschmeidiger fliessen. Am Anfang kann dies beängstigend oder überwältigend wirken. Du kannst mit kleinen Schritten deine Beziehung mit deinen Gefühlen wieder aufbauen. Mit der Zeit wirst du sehen, dass ihr ein tolles Team seid und sie dich in deinem Leben unterstützen können anstatt behindern. Alles Liebe Nayeli 🌹

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